Showing 397 results

Archival description
unbekannt
Advanced search options
Print preview View:

4 results with digital objects Show results with digital objects

Visitationsprotokolle Prior Beda Schwarz und seine Anhänger betreffend

Protokolle/Diarien betreffend Prior P. Beda Schwarz, und seinen Anhängern Patres Donfried, Aemilian, Menrad, Bernard, Raimund. Die letzte Visitation wurde von Abt Bonaventura Bucher [http://www.muri-gries.ch/mediawiki/index.php/Bonaventura_Bucher] begleitet. Weil er bei der Visitation assierte kamen diese Protokolle nach Muri. Daneben auch ein "Status Mons." von 1654. Über Prior Beda gibt es eine tagebuchartige Auflistung über sein Verhalten (wann und wie oft abwesend im Chorgebet, bei regulären Tisch, Besuche nach Konstanz und anderen Orten), dasselbe über P. Donfried. Zuletzt der Rezess der Visitation, der an den Nuntius Frederico Boromeo gesandt wurde. Darin steht auch die Teilnahme Abt Bonaventura Buchers [http://www.muri-gries.ch/mediawiki/index.php/Bonaventura_Bucher]. Einzelne Details: Zur Stärkung des Chores soll ein Pater von Weingarten kommen; der Gehorsam gegen Prior, Ökonomie, Küchenrestaurierung wäre nötig, Frage des Anschlusses der Abtei an die Schweizerische oder Schwäbische OSB Kongregation, Benefizien, für Notwendigkeiten der Patres sollen die Obern (Abt) selbst die Sache an die Hand nehmen und nicht beauftragte Laien. Hinweis auf die Unterstützung durch den Abt von Muri.

unbekannt

Kloster Kempten [Campidunum]: Bericht wie Mönche aus dem Kloster Weingarten im Kloster Kempten eingeführt und wieder weggeschickt worden seien

Im Kloster Muri hatte eine Zusammenkunft mit Zustimmung des apostolischen Nuntius zwischen dem Abt Roman vom Kloster Kempten und dessen Kapitel und dem Abt Dominik vom Kloster Weingarten stattgefunden, um das Kloster der Schwäbischen Kongregation anzugliedern und dafür 2 Mönche von Weingarten nach Kempten gesandt würden, damit sie das Kloster Kempten über Gewohnheiten und Strukturen informieren können. Nun ergaben sich aber Schwierigkeiten, da Kempten nur adelige Konventualen hatte. Wie sollte es mit der Aufnahme weitergehen: weiterhin nur Adelige oder - wie es in der Schwäbischen Kongregation üblich war - auch Nichtadelige. Es ging diesbezüglich eine Klage oder ein Protestschreiben an den Kaiser und ein Schreiben an den Papst mit der Bitte, er möge dem Nuntius Weisung erteilen, zu verhindern, dass die Schwäbische Kongregation sich hier einmische.

  1. Zur Unterstützung ihrer Abtei Kempten wandte sich der Abt, der Dekan und die Kapitularen an den Bischof von Konstanz. Dabei half ihnen auch Freibaron von Freiberg. Den beiden Möchen von Weingarten war der Zutritt zum Kloster Kempten verwehrt, die zuvor auch nicht informiert worden waren über die Situation. Neben den beiden Möchen war auch P. Prior von Weingarten mitgekommen. Sie begaben sich daher zu den Franziskanern Lenzfried, wo sie längere Zeit verblieben bis vom Bischof von Konstanz Weisung kam, dass sie zugelassen werden mussten. In einem eigenen Rezess fordert Konstanz die Änderung der Kemptener Statuten. Es kam zu einer gewissen Lösung der Streitfrage, ziemlich weitläufige Verhandlungen. Die beiden delegierten Mönche von Weingarten teilten ihre Arbeit auf (der eine kümmerte sich um die Struktur und das Noviziat etc., der andere um die Ökonomie - beides sollte der Schwäbischen Kongregation angeglichen werden).

unbekannt

Tagebuchnotizen (anonym)

Bruchstücke eines Tagebuchs. Der Verfasser ist nicht bekannt.

1707
mart. 18: obiit P. Maurus Keller [http://www.muri-gries.ch/mediawiki/index.php/Maurus_Keller], Cellerarius et Senior
mart. 23: obiit Michael Estermann Conversus
April 19: obiit P. Romanus Ammann [http://www.muri-gries.ch/mediawiki/index.php/Roman_Ammann]
May 6: obiit P. Ambrosius Letter [http://www.muri-gries.ch/mediawiki/index.php/Ambros_Letter], Instructor
May: P. Conradus denuo ex Aprimonasterio redux remisso ad muros famulo in Arau mansit moxque Bernano pro fectus.

1708
Sept. 19: Cum in Frauenthal P. Marianus Buocher Wettinganus ibidem Confessarius prolatis Consecrationis verbis hostiam sublevasset, eadem albedine amissa penitus sanguinea visa est maxime SS. Nomen Jesu spectatoribus Monialibus, P. Gabriele Buocher Angelo Montatio Pfar. in Auw, alioque sacerdote saeculari.

1713
Sept. 29: exules ad Muros renerunt et suscepti sunt exf. Petro-Herciniae sylvae : P. Petrus Feer et P. Joan. Bapt. N. quos 2. octob. secuti sunt P. Seraphinus Kälin P. Ambrosius Barbi et Fr. Gabriel Strebel S. Gallens.

1714
Juni 4.: obiit P. Antonius Buol [http://www.muri-gries.ch/mediawiki/index.php/Anton_Buol] Subprior noster
Sept. 16.: In Hermatschwil incendium pistrinam absumpsit
Nov. 23.: obiit P. Basilius Iten [http://www.muri-gries.ch/mediawiki/index.php/Basil_Iten]

1714
Jan. 17.: Obiit aetat. 73 P. Petrus Odermatt [http://www.muri-gries.ch/mediawiki/index.php/Peter_Odermatt] ultimus Prior et primus Decanus
Febr. 7.: Celebratur Jubiläum Professionis Placidi Abbatio [http://www.muri-gries.ch/mediawiki/index.php/Plazidus_Zurlauben]
Juni 19.: Abbas Hermetisvillam proficiscitur clausuram introducendi causa sed moniales se opponent.
Sept. 9.: Obiit P. Laurentius Bueler [http://www.muri-gries.ch/mediawiki/index.php/Lorenz_B%C3%BCeler] Oeconomus in Glatt.

1715
Juli 10.: Monasterium debet Bernensibus solvere 4000 Thaleros in ultimo bello impositos.

unbekannt

Zur Haushistorie von Muri wegen Abt Grüth und Zurlauben, Anmerkungen (Annalen Kloster Tänikon)

Wie ich auss denen Annalibus des Gotthauses Denniken von Wort zu Worte herausgezogen anno 1805: Anna Welteri von Blidegg [Anna Wälther] 18. Oberin unseres Gottshauss Dennikon [1504-1522]. Die 19. Abtissin ware Anna Welteri von Blidegg [1526-1531], welche der vorigen Anna Welteri Bruderstochter gewesen, die auch ohne hl. [?] gleich wie ihre Baas wohl angefangen, aber leider nicht mit ihro verharrt. Sie regierte anno 1526 - vielleicht auch schon vorhero und ist in dem Gotthaus verblieben bis anno 1531, in welchem sie nach Zürich gezogen [dankte 19.1.1532 ab, lebte unverheiratet in Zürich bis zum Tod 1555]. Als nun die Äbtissin das Gottshaus verlassen, so ist von denen Cantonen der sieben Orthen zu ihrem Vogt und Schaffner verordnet worde Joachim Grüth [in der Thurgauer Sacra steht: Joachim Gründer], ein Zwinglianer, der mit Wieb un dKindern in das Gottshaus gezogen und selbs 14 Jahr verwaltet nemlich von anno 1531 bis 1545. Der hochwürdige Praelat Marcus Schenkli von Wyl nach dem Obfall erster Abt des löblichen Gottshauses Fischingen hat das Gottshaus Denniken auf Befehl der Herren Eidgenossen 3 Jahr verwaltet, nemlich von anno 1545 bis 1548 - ist gestorben den 19. Mai. Anno 1548 wurde zur Äbtissin postuliert Maria Sophia von Grüth, geboren v. Zürich und derzit Profess des Gottshaus Magdenau [1550-1579]. Sie hatte noch zwei Geschwisteren nemlich den Joannes Christophorus von Grüth, Abten zu Mury und Maria Meliora von Grüth, Meisterin zu Hermetschwil des hl. Benedicti Ordens welche alle miteinander und zu gleichen Zeit lob würdig regierten [etc. bis 29. Äbtissin, Maria Euphemia Zurlauben, 1707-1737].

unbekannt

Results 1 to 20 of 397