Das Schreiben wurde dem eigens dafür deputierten P. Meinrad Bloch mitgegeben, um die Reklamation gegen Sigmaringen aufs neue durch die Tagsatzung betreiben zu lassen. Das Dossier enthält den Originalbrief und eine Abschrift.
Bloch, AmbrosiusReding gibt ihm am 12. September 1830 Anweisung über den Modus der Behebung der 30‘000 Fl. Das Dossier beinhaltet eine Quittung des Stiftes vom 20. November 1830.
Reding, Karl vonEr sendet einen Konventualen mit entsprechendem Ausweis u. Dokumenten versehen u. bittet um wohlwollende Aufnahme. Leider geschah eine Panne, denn P. Meinrad Bloch sei abgegangen, ohne hinreichende Instruktion u. vergass zudem die Schriften mitzunehmen u. sei daher enttäuscht und verärgert zurückgekommen.
Schmid, LeodegarR.R. Küng teilt dem Statthalter P. Meinrad seinen Schmerz mit wegen Verwerfung des Konkordates.
Küng, VincenzAbt Sebastian Steinegger bedauert, dass der Fürstabt von Muri keine Visite bei Prinz Karl gemacht hat, den er sehr lobt. Der Fürstabt von St. Blasien sei von Wien nach Hause zurückgekehrt. Er lobt dessen Schreiben an Frisching.
Steinegger, SebastianAbt Sebastian Steinegger berichtet darüber, was der Fürstabt von St. Blasien in Wien unternommen hat. Er habe ein Schreiben an den Papst verfasst. Rheinau werde sich beim Fürstbischof in Konstanz verwenden. Dem Brief ist eine Abschrift eines Schreibens von Fürstabt Mauritz von St. Blasien beigelegt.
Steinegger, SebastianAbt Sebastian Steinegger berichtet über die Pläne des Bischofs von Konstanz, die Klöster in Seminare zu verwandeln.
Steinegger, SebastianNeue Notizen über obiges Memorial des Fürstbischofes von Konstanz – über die nach Bern für die Kloster zu entsendende Deputation.
Bloch, AugustinP. Wolfen Zelger berichtet über das Projekt von Junker Meier, das er nicht unterstützt, gegen welches er aber aus Bescheidenheit nichts sagen dürfe (2 Beilagen). Antwort an P. Wolfen: er werde mit Krus, Glutz, Aregger, Montenons, d’Eglise, Gmür, Müller Friedberg etc. sich beraten – wie Memoire v. Seite der Klöster dürfte nicht schaden. Notizen über einen Hofrat Müller, Agent der Fürstabtei St. Gallen, der in Bern das Consilium verlassen habe – er soll mit P. Meinrad Bloch [http://www.muri-gries.ch/mediawiki/index.php/Meinrad_Bloch] untersuchen ob es besser wäre, ob die Klöster unter Zentralregierung oder Kantonalregierung zu stellen und ihre Ideen ihm mitteilen.
Zelger, WolfenAbt Sebastian Steinegger äussert seine Meinung über den Plan, die Klöster in Seminare umzugestalten und über die Unterwerfung der Klöster unter die Zentral- oder aber Kantonalregierung.
Steinegger, SebastianEr kritisiert die Unterstützung Junker Meyers von Oberstad für die Klöster, und wünscht eine Vereinigung aller Äbte.
Bloch, AugustinNotizen zu Wessenberg – Klagen über die Wegnahme Würschs als Verwalter.
Bloch, AugustinGute Hoffnung. Er ratet, passende Denkschreiben an Uri, Schwyz, Unterwalden, Zug, Solothurn, Bern und Aargau als Vorbereitung auf kommende Tagsatzung anzufertigen.
Zelger, WolfenDie Abdankung Kanzler Bäumlins bedauert er; und klagt über das Benehmen St. Gallischer Kapitularen, die an der Auflösung ihres Stiftes arbeiten.
Bloch, AugustinP. Januarius Frey bescheinigt den Empfang der 22 Gulden. Gemäss Stocker gebe es Hoffnung bezüglich Sigmaringen. Fürst Schwarzenberg will die in seinem Gebiet liegenden Kirchen, Patronate und inkorporierte Gefälle Rheinaus in Beschlag nehmen.
Frey, JanuariusAbt Sebastian Steinegger schlägt als Konferenzort das Kloster Fahr vor. St. Gallen soll eingeladen werden. Ob ein Agent ernannt werden soll, überlässt er der Konferenz. Auf jeden Fall werde Wettingen Muri nie verlassen.
Steinegger, Sebastian